Diagnose Hirntumor

Ich werde niemals den Tag vergessen an dem Fabi auf die Welt gekommen ist… endlich waren wir zu dritt und unsere Welt war einfach perfekt!

Ich werde niemals den Tag vergessen an dem man uns gesagt hat, was Fabi hat… Der Arzt sagte damals: „Wir haben was gefunden… einen Hirntumor… einen ziemlich großen“…
Damals dachte ich, „ Was redet der da! Mein Kind ist gerade 1 Jahr alt geworden, das KANN der gar nicht haben!!!“ Aber er hatte es…
…. und von einer Sekunde auf die andere wurde unsere Welt einmal auf den Kopf gestellt.

Es gab plötzlich ständig Momente in denen

man wieder eine neue Hiobsbotschaft bekam, die einem den Boden unter den Füßen weggezogen hat… plötzlich lebt man in einer anderen Welt. Ich kam mir immer vor, als wenn um mich herum eine Glaskugel war. Die „normale“ Welt dreht sich außerhalb dieser Kugel einfach weiter und innen geht alles in Zeitlupe voran… Stunden des Wartens… Stunden des Bangen… Stunden voller Angst… immer und immer wieder….

… und dann irgendwann ein paar Monate später kam endlich die erlösende Nachricht: Fabi ist stabil. Der Tumor stand still.
Das war der Moment, wo man wieder Hoffnung bekam… und plötzlich war es auch soweit… zurück ins Leben… Wir haben beschloßen Fabi soll ein Geschwisterchen bekommen… ich wurde schwanger und im November fuhren wir in eine Familien-Reha, die uns helfen sollte wieder in ein „normales“ Leben zu kommen… Dort hatten wir eine wirklich tolle Zeit. Fabi ging es sooo gut, er machte immer mehr Fortschritte, wurde motorisch immer, immer besser. Wir haben viele tolle Menschen kennengelernt, die alle ein ähnliches Schicksal hatten. Wir haben Menschen wieder getroffen, die wir bereits aus dem Krankenhaus kannten… es war einfach eine wunderschöne Zeit!

Dann ging es wieder nach Hause.

Das nächste Kontroll-MRT ein paar Tage später werde ich ebenfalls nie vergessen…
Ich hatte das erste Mal überhaupt keine Angst vor einer erneuten Hiobsbotschaft. Warum auch? Es ging Fabi ja so gut wie nie zuvor seit der Diagnose.
… und trotzdem kam sie… die Nachricht vor der ich mehr Angst hatte, als vor jeder anderen:
Der Tumor wächst wieder! … und damit war klar: es gibt keine Therapie!

Doch wir hatten erstmal Glück. Fabi durfte an einer Studie am KiTZ in Heidelberg teilnehmen. Natürlich konnte man uns nicht versprechen, dass die Therapie hilft… im Gegenteil… es war ein Versuch… aber er gab mir erstmal Hoffnung und unglaublich viel Kraft, um das alles weiter durchzustehen… und die Medikamente hätten ja auch anschlagen können… hätten…

Ich werden niemals den Tag vergessen an dem man uns gesagt hat, das Fabi sterben muss… Einen Tag bevor seine kleine Schwester auf die Welt gekommen ist… Damals sagte der Arzt: „Die Medikamente schlagen nicht an… Wir können nichts mehr tun…“
Damals wurde mir wieder der Boden unter den Füßen weggezogen, aber diesmal so richtig! Das kann doch nicht sein. Ich war hochschwanger. Ich sollte am nächsten Tag ein Baby bekommen und gleichzeitig sagt man uns, dass unser Sohn sterben muss… Das paßt nicht zusammen. Überhaupt nicht!

… und ich werde niemals den Tag vergessen als wir uns dann wirklich verabschieden und unser Kind gehen lassen mußten… Da blieb meine Welt erstmal einfach stehen!

 

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