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Leute, wir müssen reden, denn hier wird gerade auf ganz hohem Niveau gejammert. Was ist mit vielen los? Ich hatte bereits vor ein paar Tagen schon ein paar Zeilen auf meiner persönlichen Seite geschrieben und zum Glück ganz viel Zuspruch gefunden. Denn Corona existiert schon lange. Es hat nur andere Namen.

Deshalb möchte ich gleich vorweg nehmen, auch wenn meine Worte heute etwas impulsiver sind als sonst, fühlt euch bitte nicht persönlich angesprochen, denn wenn man selbst auch anders handelt, dann braucht man sich ja auch nicht angesprochen fühlen. Das ihr eine seriöse und gemeinnützige Seite wie „ein-Kiwi-gegen-Krebs“ lest, zeigt ja schon mal, dass ihr über den Tellerrand schaut. Das ihr euch engagiert, dass ihr emphatisch seid.
Ich weiß gar nicht wirklich wo ich anfangen soll, deswegen werde ich mich in den nächsten Tagen etwas öfter melden und die einzelnen Themen mal genauer beleuchten. Die Hauptthemen zum jammern sind aktuell die Isolation, die Existenzängste und die Schule.

Nebenbei geht es um systemrelevante Gruppen und ihre Löhne. Um Danke sagen. Um viele Worte und abwarten auf die Taten. Gleich vorab, ich habe größtes Verständnis für alle, welche hier Existenzängste haben. Es geht um kleine und große Betriebe. Es geht darum, dass man nicht weiß, wann es wieder weiter geht. Es geht um ganz viel. Teilweise nicht nur um die eigene Existenz, sondern auch um Mitarbeiter, für welche man verantwortlich ist. Und umso kleiner ein Betrieb, umso schwerer ist es jetzt zu überleben. Vielleicht aber auch leichter, da es doch wahnsinnig viel Solidarität von den Menschen gibt, was ich großartig finde. Hier wird unterstützt, in dem Lieferdienste in Anspruch genommen werden, Gutscheine gekauft werden. In dem die Onlineplattformen angenommen werden, von beiden Seiten. Aber, jährlich erkranken ca. 500.000 Tausend Menschen im Jahr an Krebs, davon ca. 2000 Kinder. Während Erwachsene zwar Angst um ihr Leben haben, so ist meistens, natürlich nicht immer, die Existenz gesichert. Denn wenn man in einem angestellten Arbeitsverhältnis steht, wird man hier krank geschrieben. Danach kommt evtl. eine Erwerbsminderungsrente etc. Ich will diesen Weg gar nicht genau beleuchten, da ich ihn einfach nicht kenne und ich rede nicht über Dinge, bei denen ich mich nicht auskenne. Aber ich kenne mich darin aus, wenn es um Kinder geht. Und ich kann euch eins sagen, es interessiert NIEMANDEN! Ich konnte es damals nicht glauben und habe Briefe und E-Mails an die Politik geschrieben. An die Familienministerin. An die Kanzlerin und an den Gesundheitsminister. Es kam nie eine Antwort. Ich habe mich an verschiedene Medien gewandt. Teilweise kam gar keine Antwort und teilweise, dass dieses Thema nicht „interessant“ genug ist. Kann ich verstehen, eine weitere Ehe von einer Prominenten und das 3. Kind vom 3. Mann ist in der heutigen Zeit einfach wichtiger, bringt bessere Einschaltquoten und mehr Klicks. Aber, jetzt betrifft es gerade alle, jetzt ist es nicht eine minimale Randgruppe, deswegen schmeißt sich jeder drauf. In einer WhatsApp Gruppe wurden Eltern angesprochen, ob sie bei einer Befragung für die Zeitung mitmachen würden. Thema „wie managt ihr das momentan alles, Homeoffice, Homeschooling“. Ich musste dreimal Luft holen um nicht zu antworten „die Klinik ist nur 40 Minuten entfernt, wie wäre es, wenn ihr dort mal auf die Kinderstationen geht und diese Eltern befragt. Hier geht es nicht nur um 4 oder 8 Wochen. Hier geht es um Monate, um 6 – 12 Monate und manchmal um 1 – 2 Jahre“. ABER, hier geht es um kranke Kinder, darüber spricht man nicht. Das will keiner sehen, es erinnert die Menschen zu sehr daran, wie gut sie es eigentlich haben und wie undankbar sie manchmal sind, nicht einfach froh über gesunde Kinder zu sein. Auch hier möchte ich nochmal erwähnen, ich spreche hier nicht ALLE an, es gibt zum Glück so viele Menschen, die ein offenes Ohr haben, die selbst helfen, sich engagieren. Manchmal auch ganz ohne ein eigenes Schicksal zu haben, sondern einfach, weil sie dankbar für ihr Glück sind und deshalb auch gerne was Gutes tun. Aber, leider ist das eben nicht die große Masse. Zurück zu den Existenzen. Der O-Ton den ich damals bekam war „in der Regel kündigen die Mütter ihren Job, pflegen das Kind und der Vater bringt das Geld nach Hause. Das sie jetzt keinen Partner haben, ist natürlich sehr schlecht, aber wir können da nichts machen“. DANKE! Die Klinik soll meinen Lohn ja auch nicht bezahlen, es muss doch einen anderen Weg geben. Und mal ganz im Ernst, heute ist doch in allen Finanzierungen etc. ein zweites Einkommen eingeplant. Die wenigsten Frauen wollen heute doch noch zu Hause sein. Wir leben doch schon lange nicht mehr in der Zeit, in der eine Frau zuhause das „Heimchen“ sein möchte. Die meisten Frauen haben doch auch den Anspruch an sich, ein eigenes Einkommen zu haben und nicht von einem Mann abhängig zu sein. Auch hier möchte ich sagen, jeder ist individuell und natürlich gibt es auch Frauen, die darin aufgehen. Leider gibt es auch Frauen, die gar keine andere Wahl haben. Es gibt verschiedene Umstände, aber ich spreche jetzt einfach von der großen allgemeine Menge. Und hier ist dieser Trend nun mal sehr genau zu beobachten.
Aber zurück zum Thema, dass man als Mama kein Recht dazu hat, sein krankes Kind zu pflegen. Kein Recht auf eine Krankschreibung oder eine bezahlte Freistellung. Einen Fond an dem man sich bedienen kann, eine zugesicherte Versorgung egal welcher Art. Ich telefonierte also mit der Krankenkasse, dort wurde mir gesagt, dass dieses Problem sehr bekannt ist. Dass es keinen „Schlüssel“ hierfür gibt. Das es immer wieder an die Politik ran getragen wird, man hier aber kein offenes Ohr für hat. Das die Kasse liebend gerne den Eltern helfen würde, aber man keine Möglichkeit bekommt. Es geht ja auch nicht nur um Krebskranke Kinder. Es geht um ein großes Spektrum an Kinderkrankheiten. Herzfehler zum Beispiel, ich lernte Kindern kennen, welche über ein Jahr Klinikaufenthalt nur lachen können. Denn, so schlimm es ist, aber es muss erst mal ein anderes Kind sterben, mit gesunden Organen und Eltern die zur Organspende bereit sind, um ein neues Herz zu bekommen. So was kann sich über viele Monate, sogar Jahre ziehen. Aus Respekt diesen Kindern und Eltern gegenüber solltet ihr euch also auch hier wegen einem überschaubaren Ausfall zurückhalten. Die Medien springen ja gerade besonders auf diese Themen an. Ein Radiosender bezahlt ein Jahr lang die Miete oder den Kredit für einen Herzenswunsch. Seit Corona haben sie die Strategie geändert und helfen Menschen, welche gerade Verdienstausfall haben. Ich nahm also den kleinen Strohhalm und schrieb dort hin, machte wieder auf das Thema Aufmerksam. Und, ich gehe ja gar nie unbedingt von mir aus, andere haben ja viel größeres Leid, viel größere Nachteile. Ich rede bzw. schreibe generell von der Mama, deren Tochter Morbus Crohn hat, die Haus und Hof verkaufen musste. Von den Kindern welche mehrmals im Jahr im Hospiz Urlaub machen, weil sie seit Geburt krank sind und sozusagen palliativ erwachsen werden. Weil die ganze Familie gar keine Wahl hat jemals irgendwo anders Urlaub zu machen. Diese Eltern können so gut wie nie zurück in ihren Beruf, müssen teilweise in Frührente gehen oder werden Hartz 4 Empfänger. Warum? Nicht weil sie irgendwann faul waren, nein, einfach, weil Gene aus der Reihe gehüpft sind und ein ganz liebenswerter, wundervoller, aber nicht ganz perfekter kleiner Mensch raus kam. Ich hatte darum gebeten, wenn all das durchgestanden ist, doch mal dahin zu schauen, mit diesen Eltern zu sprechen und vielleicht dort zu helfen. Aber, wie erwartet, hier kam nie eine Antwort. Schickt ein Bild hin, mit einem schönen Sonnenuntergang, ihr werdet eine Antwort erhalten. Schickt irgendwas anderes unbedeutendes hin. Ihr bekommt Antwort. Aber, sprecht ein unbequemes Thema an und ihr seid Luft. Ich hatte sogar mein Buch hingeschickt, ich schrieb dazu, dass es mir in keinster Form von Werbung geht. Diese will und brauche ich nicht. Es geht mir nur darum, dass jemand mit einer Stimme diese Zustände liest und sich endlich mal diesem Thema annimmt. Auch auch hier bekam ich die Antwort, dass hierfür aktuell keine Zeit ist.
Ein Internetsender rief dazu auf, ihnen zu schreiben, wer der persönliche Corona-Held ist, damit sie der Person Blumen schicken können. Ernsthaft? Ganz ehrlich, jeder der mich kennt, weiß wie viel Respekt ich vor Krankenschwestern habe, wie sehr ich sie schätze. Aber, sie haben den Beruf ausgewählt, sie wissen um das Risiko. Das sie komplett unterbezahlt sind, das ist ein anderes Thema. Das bei den Gehältern was passieren muss, das sollte auch ohne Corona klar sein. Aber trotz alledem, sie haben diesen Beruf als Berufung gewählt. Und jetzt sollen sie Blumen geschickt bekommen? Kann ich bitte eine Mama nominieren, welche ihr Kind über ein Jahr gepflegt hat und dann gehen lassen musste? Die trotzdem weiter macht. Mamas, die sich sogar trauen nochmal ein Baby zu bekommen. Die sich dieses Schicksal nicht ausgesucht haben und die lange lange Zeit keine Einnahmen hatten. Mamas deren Kinder zum Glück nicht an Krebs gestorben sind, die aber seit Jahren mit der Krankheit kämpfen. Mamas, die Ihre Kinder schon viel viele Jahre pflegen und vom System dafür nur verachtet werden. Kann ich bitte solch eine Person auswählen? Nein, leider nicht. Denn solch eine Person hat nichts mit Corona zu tun. Und die Medien wollen ja Panik machen, die Medien wollen ja nur in diesem Zug sitzen. Oder woran liegt es, dass wir täglich nur negatives hören? Neue Infizierten-Zahlen, neue Toten-Zahlen, aber keine Genesungs-Zahlen. Und diese liegen deutlich höher. Und ja, trotz alledem passiert auch ganz viel gutes, aber es kommt momentan nur negatives. Ich bin ein Mensch, bei mir läuft immer der Radio, immer Musik. Ich habe meinen Radio seit einer Woche nicht mehr angehabt. Ich lasse mich morgens lieber von einem nervigen Piepen wecken. Höre lieber ,meine 90er Playlist, anstatt immer nur das gleiche gejammere, Stunde um Stunde, Tag für Tag. Zurück zu den Blumen für Mamas, deren Welt sich nur um die Krankheit der Kinder dreht. Diese Mamas sind keine Helden. Diese Mamas werden von niemandem „geehrt“. Immer wieder sehe ich, wie z.B. junge Leute geehrte werden, weil sie Trainer einer Jugendmannschaft sind. Jemand geehrt wird, weil er Vorstand in drei Vereinen macht. Mal überlegt, dass diese Menschen eben Zeit haben und sich engagieren können? Nein, auch hier soll die Leistung nicht geschmälert werden, es gibt leider tatsächlich viel zu wenig Menschen, die es tun und irgendwie muss man die wenigen ja motivieren. Aber hier ist eine große Zielgruppe aus Eltern, welche seit Jahrzehnten vollkommen vom System alleine gelassen werden und die dabei noch täglich um das Leben ihrer Kinder kämpfen müssen. Teilweise erfolgreich, teilweise nicht erfolgreich. Warum sollte man solchen Frauen Beachtung schenken? Sie machen ja nichts für die Allgemeinheit. Sie machen das ja „nur“ für sich.
Während die Menschen also darauf hoffen, dass die Politik ihnen irgendwelche Pakete schnürt, sie die Chance bekommen, unbürokratisch Kurzarbeit anzumelden, diverse Firmen Verträge schließen um die Mitarbeiter gegenseitig aufzufangen, gibt es nach wie vor keine Gelder für Eltern, welche ausstiegen müssen um ihr krankes Kind zu pflegen. Es sind private Personen, welche in dieser Lücke helfen wollen und müssen. Zum einen, weil sie diese Situation im Umfeld mitbekommen haben, zum anderen, weil sie selbst in der Situation waren. So gibt es zum Beispiel die „Jonas Gabriel Kinderkrebshilfe“, eine private Institution, welche Spenden sammeln und dann aktiv auf die Familien schauen um ihre Hilfe anzubieten. Um evtl. bei der Miete oder einem Kredit zu helfen. Die Familie musste selbst ihren kleinen Sohn gehen lassen und hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, aus dem Wissen der eigenen negativen Erfahrungen, etwas zu erschaffen, dass anderen in einer Notlage helfen kann. Wir erleben ja zum Glück auch in dieser Zeit viel Solidarität, und das macht Hoffnung. Auch wenn ich immer überlege, wie viele Menschen werden sich da noch in einem Jahr dran erinnern? Wie viele werden etwas aus dieser Zeit mitnehmen? Ich habe Andreas in einer Trauergruppe kennen gelernt und finde es ganz großartig, wenn auch traurig, dass Privatpersonen solche Dinge ins Leben rufen müssen, damit Menschen aufgefangen werden. Auch die „Strahlemännchen“ durften wir schon kennen lernen. Hierbei geht es auch nicht nur um letzte Wünsche, sondern um Hilfe, während der Krankheit und auch danach. Die Politik interessiert nicht, was man vor allem danach für Kosten hat. Sprechen wir mal über Fakten. So eine Beerdigung, mit allem drum und dran, incl. Grabstein, kostet locker mal 10.000 €, eigentlich noch mehr, ganz ohne schnick schnack. Einfach vorgegebene Kosten, welche man sich nicht durch irgendwas sparen kann. Und, ich darf ihnen sagen, ich dufte das Kindergeld genau auf den Tag zurückzahlen. Das ich erst mal diesen großen Batzen zu stemmen habe, dass ich die nächsten dreißig Jahre Grabkosten habe, dass interessiert niemanden, da fragt niemand, kannst du das bezahlen. Gut niemand stimmt nicht. Ich hätte die Grabkosten in Raten bezahlen können, dass wollte ich aber nicht. Und hier kam eben auch Strahlemännchen ins Spiel, die mir bei den Beerdigungskosten geholfen hätten. Auch hier, wollte ich dieses Geld nicht annehmen, da es für mich einfach Leute gibt, welche diese gesammelten Gelder dringender benötigen. Ich persönlich bin jemand, der nicht gerne etwas annimmt. Ich kann sehr gut mit Geld umgehen, muss keine unnötigen Ausgaben machen, deshalb kam ich ganz gut durch die Zeit, deswegen sage ich auch, es geht hier in keinster Weise nur um mich. Es geht generell um die Eltern. Die Menschen, die ich kennen lernen durfte. Oft habe ich mich damit motiviert, zu sehen, dass trotz all dem schlechten bei uns, es Menschen gibt, denen es immer noch eine Spur schlechter geht. Da gab es die Mama, die ihren Frisörladen für über ein Jahr schließen musste und die vom Papa auch keine Unterstützung bekam. Da gab es die Mama, die ein kleines Kind hatte und kurz vor der Diagnose schwanger wurde. Da gab es die Mama, die kurz vor der Diagnose erst noch ein Baby bekommen hat. Da gab es die Mama, die abends oder nachts arbeitete um am Tag bei ihrem Sohn zu sein. Da gibt es einfach ganz viele Mamas, die jeden Tag über sich hinaus wachsen um allen und allem gerecht zu werden. Mamas die sich gewünscht hätten, dass es jetzt mal „nur“ Corona wäre. Bei all der Existenzangst war nie das Geld das Wichtige, sondern immer die Angst um das eigene Kind. Lieber werde ich pleite, als das ich mein Kind verliere. Diese Angst müssen aktuell die wenigsten haben. Ja, wir alle können Corona bekommen und vor allem für Risikopatienten ist das sehr gefährlich, deswegen ist es auch so wichtig zu Hause zu bleiben, Aber, es sind eben bei den meisten „nur“ Existenzängste, alle die keine Risikopatienten sind oder diese um sich haben, müssen hierbei Angst um ihr leben haben. Und hier sehe ich in Corona eine Chance. Endlich mal wieder zurück zu dem was eigentlich wichtig ist. Es ist nicht Geld, was uns wirklich glücklich macht. Ja, das erleichtert vieles, aber es liegt nicht in unserem Arm und sagt uns wie lieb es uns hat. Das sind unsere Kinder. Es ist nicht Geld, mit dem wir stundenlang telefonieren oder Abends auf der Couch sitzen, im Bert liegen, alles miteinander besprechen und uns einfach gegenseitig zuhören. Es ist nicht Geld, welches uns anschaut und sagt „ich liebe Dich“. Es sind die Menschen. Unsere Kinder, unsere Partner, unsere Familie und Freunde. Für die haben wir jetzt eigentlich gerade ganz viel Zeit haben und leider führt genau das zu dem nächsten Problem der Leute.

 

Autor: Anita

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